Veränderung der Kostenstruktur durch unseren Umzug
Viele unterschätzen die Kosten, die durch einen Umzug bzw. eine Vergrößerung entstehen. Es ist nämlich nicht einfach nur so, dass man sich – wie in unserem Fall – räumlich vergrößert, sondern es bedarf auch der ein oder anderen „Professionalisierung“. Dazu gehört beispielsweise (ob man will oder nicht) die Anschaffung einer Telefonanlage, einer professionellen Putzfirma, Büroeinrichtung, etc. Selbst wir, die das Büro noch relativ einfach ausgerüstet haben, sind immer wieder überrascht, welche Summen sich dabei ansammeln.
Wir haben daher für alle Gründer und Interessierte mal ein bisschen gerechnet:
Bei der Berechnung macht es aus meiner Sicht Sinn, zwischen einmaligen direkten Kosten (Kosten, die einem Arbeitsplatz direkt zurechenbar sind und einmalig anfallen, wie z.B. Stühle, Tische, Rechner, Bildschirme, etc.), einmaligen indirekten Kosten (Kosten, die im Zuge des Umzugs bzw. der Vergrößerung anfallen, wie z.B. Konferenztisch, Drucker, Telefonanlage, Telefone, Wlan, etc.) und laufenden indirekten Kosten (Kosten, die durch den laufenden Betrieb entstehen, wie z.B. Miete, Reinigung, Telefon, Internet, Getränke, etc.) zu unterscheiden.
Unberücksichtigt bleiben bei dieser Berechnung Gehälter oder sonstige Personalkosten.
Bei uns sind diese Kosten folgendermaßen verteilt:
- Einmalige direkte Kosten: 1.100 Euro pro Arbeitsplatz
- Einmalige indirekte Kosten: 800 Euro pro Arbeitsplatz
- Laufende indirekte Kosten: 320 Euro pro Monat
Bei den indirekten Kosten spricht man übrigens auch von „Gemeinkosten“. Leider sind diese in der Realität sogar noch etwas höher.
Ein Gründer sollte sich also auch über die Skalierung (der Kosten) seiner Firma Gedanken machen…
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Nina
23. August 2007 um 10:17 UhrDas kann ich nur bestätigen. Wir vergrößern uns momentan auch und befinden uns daher ebenfalls mitten im Umzug. Die von euch genannten Kosten sind sogar noch sehr human gerechnet, da in unserem Fall zusätzlich noch einige Umbaumaßnahmen im neuen Büro dazukommen.
Die laufenden indirekten Kosten hingegen entsprechen auch ungefähr unseren Planungen.
Local-Professionals.de
23. August 2007 um 10:33 Uhr…dem ist nix hinzuzufügen. Und mit den steigenden technischen Möglichkeiten erhöhen sich auch regelmäßig die Investitionen für Neuanschaffungen. Ebenso wie die Kosten für noch schnellerer Leitungen, noch größerer Server – mit jedem Techniksprung… Aber das ist ja auch gut so!
Andreas
23. August 2007 um 12:47 Uhrgenau, also mit der technik verhält es sich genauso. reicht am anfang noch ein einzelner server, so werden es imt der zeit immer mehr. irgendwann kostet die skalierung aber richtig geld, wenn man mehrfach redundant sein will, load-balancing benötigt, etc.
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