Produkt-Battle Runde 1 – Verity Liquid Tea

Ab heute eröffnen wir unsere neue Reihe an Produkt Battles. Jeweils ein Produkt unterzieht sich unserem knallharten Test. Anschließend werden 2 Autoren Pro und Kontra Stellung zum Produkt beziehen. Den Anfang machen 2 Mitglieder aus unserem Team, Jana und Thorsten. Bei dem ersten Produkt, dass sich dem Produkt Battle stellt, handelt es sich um den Verity Liquid Tea.


Pro


Kontra


Verity Liquid Tea
     
     
Bye bye Beutel!   Im Beutel steckt die Macht
Bei eingefleischten Kennern wird das neuste „In-Getränk“ zu Ohnmachts- attacken führen.
Allen, die jedoch keine Ahnung von Fermentation haben und ihren Tee bisher aus dem Beutel getrunken haben, kommt Verity gerade recht.
Schon in der Optik stellen die stylischen kleinen Dosen das Säckchen mit Schnur an die Wand. Die Anwendung ist ganz einfach und funktioniert auch bei kaltem Wasser: Döschen schütteln, aufreißen und rein damit. Kein Ziehenlassen mit Thermometer und Stoppuhr – einfach trinken.
Schmeckt sehr natürlich und ist mit kaltem Wasser oder Mineralwasser super erfrischend. Somit ist der Flüssigtee vielleicht kein Ersatz für die gepflegte Tea-Time der Experten von der Insel, aber im deutschen Sommer eine echte Alternative zu Saftschorle und Cola.
Die vom Hersteller empfohlene Variante, Finest Ceylon mit Whiskey auf Eis zu trinken, steht zwar noch aus, aber ich bin jetzt schon Fan von den hübschen kleinen Döschen.
Nach Nespresso und Co endlich mal was Schönes für die Teetrinker.
  Liquid-tea? Schon der Name lässt mich etwas erschaudern. Aber ich will ja unvoreingenommen an die Sache herangehen und nicht direkt das Produkt verteufeln.
Geliefert wird der Verity30-Tee in einer Kaffee-Pads ähnlichen Röhre in der Geschmacksrichtung Fruity Hagebutte. Schon mal knapp vorbei an meinen sonstigen Kräuter, Pfefferminz und Erdbeer-Joghurt-Tee-Vorlieben.
9 Euro kostet das Vergnügen, das macht bei 18 Portionen 50 Cent die Tasse. Recht teures Vergnügen. Die kleinen Döschen sehen aus wie Marmeladen-Behältnisse auf dem Frühstücks-Buffet eines 2-Sterne-Hotels auf Gran Canaria. Vor Gebrauch soll man das Döschen schütteln und dann in kaltes oder warmes Wasser schütten.
Geschmacklich orientiert sich das ganze zumindest in dieser Sorte an dem guten alten Bundeswehr-Mixgetränken. Das heisst, sehr schwach und irgendwie nicht wirklich Hagebutten-ähnlich.
Mir fehlt das gesamte Zelebrieren, das für mich einen relativ großen Teil des Tee-Genusses ausmacht. Für mich hat allein das Plastikdöschen einen Anflug von Astronautenessen aus Tuben, ähnlich schmeckt es wohl auch. Unästhetisch und nicht gerade umweltschonend verpackt ist es außerdem.
Deshalb gibt es von mir ein klares Daumen runter für das Produkt.

Das oben getestete Produkt wurde uns freundlicherweise kostenlos zur Verfügung gestellt von Teewerk bzw. von deren PR-Agentur. Dafür vielen Dank! Welches Produkt sollen wir denn als nächstes unserem Produkt Battle unterziehen? Vorschläge sind gerne erwünscht.
Interessierte Hersteller und Shops, die ihr Produkt hier testen lassen wollen, können sich gerne bei uns melden.

Update 20.5.2008:
Seit heute kann man sich als Produkttester bewerben. Genauere Infos gibt es unter folgendem Link:
Produkttester gesucht: Produkte testen und behalten

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  1. Nikolai

    6. Mai 2008 um 17:10 Uhr

    Sieht nett aus, leider schmeckt es nicht so. Es ist total bitter, und schmeckt wie wenn man Tee macht und dann 5 Stunden den Tee im Wasser lässt.

  2. Michael

    6. Mai 2008 um 17:21 Uhr

    Auch wenn ich zugeben muss, dass ich “das Zeug” noch nicht probiert habe: 50 Cent pro Teetasse ist ein Totschlagargument. Außerdem frage ich mich, ob ich die 50 verschiedenen Teesorten, die ich aktuell in Beutel-Form im Schrank stehen habe, auch als MyMüsli-Tee-Verpackungsvariante dort unterbringen würde?!

  3. Elfi Elf

    6. Mai 2008 um 19:04 Uhr

    Ich höre zum erstenmal von diesem Produkt und habe mir gleich die Homepage angeschaut (inkl. Link zum Geschmacktest). Irgendwie süß und in jedem Fall liebevoll gemacht.

    Aufgrund dieser Infos sehe ich den Einsatz dieses originellen und schicken Tees speziell für den Kundenempfang in Firmen durchaus als Bereicherung im Angebot. (auch Kaffee in kleinen Kapseln war irgendwann neu) Der Preis ist zwar enorm, jedoch im Vergleich mit dem Teeangebot in Gaststätten ein echtes Schnäppchen.

    Vielleicht gibt es ja auch bald Trockenwasser, dass nur mit Leitungswasser aufgelöst werden muss ;-)

  4. Peter

    6. Mai 2008 um 20:30 Uhr

    Also, als ich das Produkt zum ersten mal gesehen haben, musste ich direkt an My Müsli (Verpackung) und Nespresso (Kapseln) denken. Grundsätzlich stehe ich beiden Marken positiv gegenüber, wovon Verity Tea erst mal profitiert.

    Geschmacklich muss ich als Tee-Legastheniker sagen, dass mir nichts negatives aufgefallen ist (was für einen zugezogenen Schwaben ein Kompliment ist) und ich sogar einen Vorteil gegenüber der herkömmlichen Teezubereitung sehe, da ich dabei oft einen sehr angenehmen Duft wahrnehme, der über den Geschmack leider fast nie so wiedergegeben wird.

  5. Torsten S.

    7. Mai 2008 um 17:29 Uhr

    Als Teewerker und Mitentwickler der ersten Stunde möchte ich gerne mal zu einigen, der hier genannten Punkte Stellung nehmen. Verity ist ein Produkt, das offensichtlich sehr polarisiert. Es wird jedoch darüber gesprochen, was ja sehr positiv ist! Ich möchte als erstes die fortschrittliche und offene Sicht von Jana loben. Sie hat die Möglichkeiten und das Potential von Verity schnell erkannt und sieht gleich die erheblichen Vorteile, die den Tee schon aus diesem Grund preiswert machen. Produkte mit hohem Convenience-Faktor werden immer stärker gefragt, so dass Verity hier voll ins Schwarze trifft. Man benötigt auch keine Maschine zur Zubereitung. Verity geht immer und überall! Auch die Flexibilität von Verity im Bereich der Mixgetränke ist einmalig. Longdrinks, Cocktails, lecker über Eis, oder als besondere Zutat im Essen – mit Verity ist das alles problemlos möglich!

    Verity ist nicht mehr die tradierte Teewelt, wie sie uns seit 5.000 Jahren verkauft wird. Verity ist der Tee für die nächsten 5.000 Jahre – der Tee der Zukunft!

    Nikolai schrieb, dass ihm der Tee viel zu bitte sei. Er hat sicher den Verity Finest Ceylon getrunken, weil der Fruity Hagebutte und der Pure Rooibos beide gar nicht bitter sind. Das Bittere ist Astringenz, eine Geschmacksnote, die in den Ceylon Tee gehört und auf die wir natürlich Wert gelegt haben. Das ist authentischer Tee! Würden wir diese Geschmacksnote unterbinden, wäre das so, als ob man Zucker in Champagner kippt, weil dieser sauer ist.

    Kurz zum Thema Verpackung:
    Wir haben uns viele Gedanken um die optimale Verpackung für Verity gemacht. Aluminium wird häufig bemängelt. Jedoch ist es ein optimaler Werkstoff für Lebensmittel-Verpackungen, da es absolut lebensmitteltauglich und geschmacksneutral ist, 100%ige Barriereeigenschaften gegen innen und außen (Licht, Sauerstoff, Aromen, Feuchtigkeit,…) hat und eine lange Haltbarkeit der Füllgüter gewährleistet. Ferner ist Aluminium umweltschonend, da es vollständig recyclebar ist und dabei 95% der Energie einspart sowie durch geringes Gewicht auch beim Transport weniger Umweltbelastungen verursacht. Für Verity gab und gibt es keine Alternative bei der Verpackung! Die Verity Cups kommen übrigens aus der gleichen Herstellung wie die Nespresso Kapseln.

    Wer sich gerne ein Bild machen möchte, kann Verity bereits in ausgesuchten, hochwertigen Läden in Deutschland kaufen (Siehe „News“ unter http://www.verity-tee.de) oder einfach online unter http://www.verity-tee.de/shop bestellen.

  6. JMB

    7. Mai 2008 um 19:35 Uhr

    Um es vorweg zu nehmen, ich bin mir sicher, dass dieses Produkt seine Liebhaber finden wird. Wenn vllt. auch nicht unter denen, die Teetrinken als eine Art „Lebenskunst“ zelebrieren.

    Mein Interesse hat „Verity Liquid Tea“ geweckt. :)

    Sowohl die Verpackungs- und als auch die Zubereitungsidee sind doch wirklich mal außergewöhnlich.

    Das Einzige was stört, ist der Preis und auch der zu erwartende Abfall – von dem ich als „Tassimo-Dauernutzer“ ein Lied singen kann ;-) Bei denen gibt es übrigens eine köstliche Waldfruchtteemischung, die pro Disc nur 28 Cent kostet und zudem auch noch so schmeckt wie sie riecht – köstlich ;-)

    Trotzdem – ich hab mir „Verity Liquid Tea“ bestellt und werde damit meine nächsten Bürobesucher überraschen.

    Letztendlich wird aber die Entscheidung, wie gut der Tee nun wirklich ist, der Mund selbst treffen müssen…

    JMB

  7. detlef

    7. Mai 2008 um 19:56 Uhr

    Ich habe es kürzlich hier in Hamburg entdeckt und dann auch gekauft. Sieht schon schick aus. Und ich bin zwar kein Teefreak, aber ich das mal mit Apfelsaft gemischt und das war ein lecker erfrischendes Getränk. Also ich bin klar auf der Pro-Seite.

  8. mut_78

    8. Mai 2008 um 18:31 Uhr

    Also 1.Die Idee der Produkt Battle find ich coool!
    2. ich schließe mich eindeutig der Contra-Seite an. Bin ja auch leicht mit Verpackung zu ködern, aber bei Tee mach ich keine Abstriche. Das erinnert mich zu sehr an den auflösbaren Zitronentee den wir im Kindergarten trinken mussten. Damals fand ich es toll. Heute will ich richtigen Tee trinken. Was aber nicht heißt, dass ich den Verity Tee nicht mal versuchen würde…man soll ja immer offen für neues sein…aber lieber würde ich da den hier mal probieren: Tea Forte
    3.für die nächste Product Battle schlage ich Elfi Elfs Vitalpflaster

  9. Gesundheit und Ernaehrung - Convenience läßt die Kassen klingeln!

    9. Mai 2008 um 08:11 Uhr

    [...] finden sie in zahlreichen Produkt-Innovationen. Lesetipp passend zum Thema, Beitrag von Thorsten: “Produkt-Battle Runde 1 – Verity Liquid Tea” Convenience Food (Bequemkost) boomt! (geschnipselter Salat mit Kräuter und Sauce, zerkleinertes [...]

  10. Thorsten

    9. Mai 2008 um 16:32 Uhr

    Danke für den Vorschlag, wir sind schon dran :) . Toll, dass Dir unsere neue Serie gefällt. Wir haben da einige nette Sachen auf Lager in der nächsten Zeit.

  11. JMB

    12. Mai 2008 um 13:28 Uhr

    Mir hat der “Tee von morgen” doch nur wie der “Tee von gestern” geschmeckt. Schade, irgendwie hab ich mehr erwartet.

  12. Yasmin

    13. Mai 2008 um 18:11 Uhr

    Hallo JMB,

    das ist doch grundsätzlich mal das Geniale, dass “der Tee von morgen” genauso schmeckt wie “der Tee von gestern”. Nur das “Verity” eben eine völlig neue Vielfalt in der Zubereitung ermöglicht und die solltest du mal ausprobieren. “Verity” in Säften deiner Wahl oder einfach in Mineralwasser oder als Grundlage für Cocktails. Ich jedenfalls probiere fleißig und habe schon viele leckere Mixgetränke mit “Verity” hergestellt.

  13. Elfi Elf

    14. Mai 2008 um 07:14 Uhr

    Der Begriff “Tee von gestern” klingt für mich zweideutig:

    Optimalerweise könnte Tee der Tee-Zeremonie gemeint sein (die Teezeremonie wird nach festgelegten Abläufen mit höchster Achtsamkeit zelebriert , bei der Gastgeber und Gäste sich bemühen, eine Atmosphäre zu schaffen, die nach den Leitbegriffen der Tee-Zeremonie ausgerichtet ist: Harmonie, Ehrfurcht, Reinheit, Stille) und zum anderen beschreibt für mich “Tee von gestern” eher den traurigen Rest in der Tasse.

    …in diesem speziellen Fall ist vermutlich eher die 2. Variante gemeint ;-)

  14. Produkttester gesucht: Produkte testen und behalten auf blogdelight

    20. Mai 2008 um 12:07 Uhr

    [...] dazu aufgerufen, Produkttester für uns zu werden. Nach dem großen Erfolg unseres ersten Produkt Battles werden unsere Community-Mitglieder regelmäßig innovative oder skurrile Produktneuheiten aus [...]

  15. mary

    20. Mai 2008 um 12:14 Uhr

    Also ehrlich,
    mich als eingefleischtem Darjeeling Trinker (ca.1 l tgl.) überkommt das kalte Grausen. Ok, ich beziehe meinen Tee auch noch von der “Teekampagne” und in Riesenbeuteln als Quasi-Jahresvorrat.

    Aber ich bin auch der Meinung Offenheit kann nicht schaden und vielleicht ist dieses Teil ja als Notverpflegung oder die Reise ganz nett (Flüssigkeiten darf man ja nicht mehr beim Fliegen mitnehmen und Leitungswasser gibt es ja irgendwie überall). Da sehe ich schon eine Marktlücke. Vielleicht probiere ich es nächsten Flug mal aus.

    Trotzdem – einen richtigen Eistee oder gerade die gute Tasse heißen Tee kann es mir kaum ersetzen.

  16. Werning

    22. Mai 2008 um 07:14 Uhr

    ich möchte gerne etwas testen am Anfang ist es egal was auch immer.

    Mitfreundlichen Grüßen
    werner Gauert

  17. ludikurti

    23. Mai 2008 um 10:58 Uhr

    es kommt wohl auch bei diesem Produkt nur auf den Blickwinkel an. Im Grundsatz herscht Übereinstimmung, “Zukunft hat begonnen!”. Bei dem vorgestellten Produkt handelt es sich um ein Angebot für Heißgetränke. Jedem dürfte klar sein, das dieses Getränk nur nach Tee schmecken kann, niemals einer Tasse frisch aufgegossenen Tee ebenbürtig sein kann. Aber wer bereit ist den Geschmack von Verity Tea als eigenständig zu begreifen und zu akzeptieren, hat genau das Geschmackserlebnis was nicht nur eine eigene Konsumentengruppe erzeugt, sondern auch der Motor sein kann für Produktneuentwicklungen.
    Dabei fällt mir ein, hat schon jemand Instant-Tee in Portionsdöschen verpackt als Neuigkeit angeboten?

  18. mut_78

    27. Mai 2008 um 18:41 Uhr

    @ludikurti, hab ich noch nicht gesehen, was aber als “NEU” im Tee-Regal steht ist ein Teekonzentrat (sieht aus wie der Flotte Biene-Honig) von dem man wohl einen Löffel in heißem Wasser auflöst… hat das schon mal jemand versucht? ich war – ehrlich gesagt – immer zu geizig für solche Experimente….

  19. Verity Liquid Tea

    27. Juni 2008 um 14:47 Uhr

    [...] hat den Stein erst ins Rollen gebracht. Durch die doch sehr differenzierten Meinungen in unserem Produkt Battle, kamen wir erst auf die Idee, Produkte durch unsere Mitglieder testen zu lassen. Also soll ihm auch [...]

  20. René-Ade.de (René Ade) » VERITY Instant-Tee - Finest Liquid Tea

    9. Januar 2009 um 01:10 Uhr

    [...] blog.edelight.de [...]

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