Das war die next09

next09Motiviert durch die wirklich tolle next08 sind wir gleich mit einigen Leuten nach Hamburg zur next09 gefahren. Nehmen wir es gleich mal vorweg: Das haben wir bereut.

Keine Frage, die next ist in ihrem vierten Jahr zu einer echten Großverantaltung geworden. Sie war trotz der hohen Ticketpreise wieder einmal sehr gut besucht. Alles, was in der Branche Rang und Namen hat, war da. Die große Anzahl hochkarätiger, internationaler Redner gab der ganzen Veranstaltung den letzten Schliff. Joel von Gründerszene hat völlig recht, wenn er von einem “Klassentreffen” spricht.

Einem Klassentreffen, dass bis auf wenige Ausnahmen (wo zum Teufel waren eigentlich immer diese Shuttles?) von SinnerSchrader prefekt organisiert und durchgeführt war. Großer Patzer: Am Dienstag Abend ging das Essen aus, so dass sich alle hungrig auf den Weg in Restaurants (oder zu Gimahhot, s.unten) gemacht haben. Bye bye, Network-Party.

Und dann gab es da noch einige andere “Abers”:

In Zeiten der Krise ist Werbung anscheinend alles - eine Einstellung, unter der der ein oder andere Track sehr gelitten hat. Den Vogel hat dabei T-Mobile abgeschossen. Auf die Frage, warum T-Mobile Skype beim iPhone gesperrt hat, kam doch tatsächlich die Antwort: “Wir konnten leider die Qualität der Übertragung nicht garantieren.” Autsch. Das hatte einige Buh-Rufe zur Folge.
Scout24 belegte in der Kategorie “freche Eigenwerbung” einen motiverten zweiten Platz. Einen Sonderpreis vergeben wir an sevenload, die ihren Track kurzerhand in eine Pressekonferenz verwandelt haben und die Kooperation mit Brightcove bekannt gaben. Das war wenigstens richtig clever gemacht.

Sehr enttäuschend auch der Vortrag über die Zukunft der Medien, weil er einfach gar keinen neuen Aspekt aufzeigte. Bei vielen Vorträgen folgte auf den spannenden Titel eine wesentlich weniger spannende Diskussion - wenn überhaupt etwas Kontroverses gesagt wurde. Bei shoppingzweinull wird das meiner Meinung nach sehr treffend kommentiert. Die großen, offenen Diskussionen (mit 4 oder mehr Teilnehmern) vom letzten Jahr fehlten komplett.

Ebenfalls eine Enttäuschung: Die next-Party. Wo letztes Jahr noch bis spät in die Nacht gequatscht wurde, lichteten sich in diesem Jahr die Reihen bereits gegen 21 Uhr (auf der Suche nach Nahrung…). Sehr zur Freude von Gimahhot. Deren Grillparty avancierte so zum eigentlichen Network-Highlight. (Der Vollständigkeit halber: Am Mittwoch gab es auf der next wirklich wieder mehr als genug zu essen)

next09_bühne.jpg

Bild: Oliver Berger

Zum Abschluss noch ein paar weitere unserer persönlichen next-Highlights, die uns so versöhnlich stimmen, dass (zumindest einige von uns) auch bei der next10 dabei sein werden:

Nicole Simon: Vielen Dank für einen werbefreien Vortrag mit Mehrwert! Nicole sprach über Twitter im Unternehmen - hier das entsprechende Buch.

Das Wortgefecht von Martin Oetting und Sascha Lobo zum Thema Viral Marketing. Leider viel zu wenig Zeit. Das sind Tracks, wie man sie sich wünscht.

Einige Impressionen und Bilder findet ihr z.B. in Olivers flickr Album oder bei den Jungs von Gründerszene.

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3 Antworten zu “Das war die next09”


  1. 1 Suse78

    Wer nicht da war, kann sich die Vorträge auch als Video-Podcast bei itunes laden. Enfach bei den Podcasts nach “next” suchen. Einiges ist wirklich ganz interessant!

  2. 2 Caro

    @suse78 und @all : Bei sevenload gehts auch ohne Software:

    http://de.sevenload.com/sendungen/next-conference

    Liebe Grüße
    Caro

  3. 3 TrueType

    Irgendwie vermisse ich auf diesen Photos die schönste Frau dieses Events.

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