Venture Capital is calling

Ich habe lange überlegt, ob ich das jetzt schreiben soll oder nicht. Warum? Naja, weil es vielleicht noch zu früh ist und, und, und! Was soll der Gedankengang überhaupt. Wir wollen offen kommunizieren und dazu gehören nun mal auch solche Informationen.

Worum geht es eigentlich? Ach ja. Nachdem in den letzten Tagen / Wochen der ein oder andere Bericht über uns geschrieben wurde, bekamen wir die ersten unverbindlichen Anfragen seitens potentieller Kapitalgeber. Darauf aufbauend, finden in den nächsten Tag die ersten “Wir lernen uns kennen-Gespräche” statt.

Obwohl die Telefongespräche mit den meisten ganz interessant verliefen, bin ich ehrrlich gesagt etwas indifferent, ob der Zeitpunkt für solche Gespräche noch nicht zu früh ist, da wir derzeit wirklich extrem Land unter sind. Warum ich es dann doch mache? Ganz einfach. Erst mal um Feedback zu bekommen (Feedback ist unbezahlbar) und um gleichzeitig jetzt die ersten Schritte in eine potentielle Partnerschaft zu gehen (ich glaube das heißt anders, aber egal). Ein Finanzierungsprozess kann sich über 3-6 Monate hinziehen. D.h. wir müssten jetzt starten, um im zweiten Quartal 2007 entsprechende Ergebnisse vorliegen zu haben.

Da wir mit den Fördermitteln (durch den langen Prozess) ja fast schon einen Engpass hatten, werden wir diesmal also etwas früher starten. Eines haben wir in den letzen Wochen gelernt. Wenn du alles immer nur sequentiell angehst, dann dauert alles viel zu lange (i.d.R. deutlich länger als geplant). Auch wenn das Risiko höher ist, musst du manchmal mit Dingen beginnen, die eigentlich noch gar nicht notwendig sind und wo es manchmal deutlich sicherer wäre, damit noch etwas zu warten.

Kundenbedürfnis vs. Blase 2.0

Danke an, nennen wir Ihn mal Xavier, der mir heute den Link zum aktuellen Spiegel-Netzwelt-Artikel mit dem Titel “Die Blase 2.0gepostet hat.

Nein, ich werde jetzt nicht auf Web 2.0 & Co eingehen, da wir – als wir gegen Ende letzten Jahres angefangen haben – noch gar nichts darüber wussten (ihr erinnert euch, wir waren beruflich eher im Banking unterwegs und dort kennt man das Internet noch gar nicht). Wie das passieren konnte? Ganz einfach. Unsere Idee entsprang einem klassischen Web 0.1-Kundenbedürfniss (nein, ich habe nicht� Web 1.0 gemeint)und keiner Begrifflichkeit.

Glücklicherweise sind wir aber während der Konzeptionsphase über die Web 2.0-Diskussion und die ganzen Projekte gestolpert und haben uns von den Entwicklungen (sowohl im Bereich der Technologie, aber auch auf Prozessebene) teilweise inspirieren lassen. Klar, jetzt werden auch wir als möglicher Bestandteil des neuen Webs gesehen (obwohl wir uns diesbezüglich noch nie geäußert hatten).� Im Übrigen� hat das ganze auch nur Vorteile für uns, da wir sozusagen “kostenlos” auf der großen Welle mitschwimmen können. Und trotzdem, wenn unsere Idee� niemand braucht, dann kann das Ding auch� Web 4.0 heißen – wir würden scheitern!

Ich� formuliere es für unseren Fall mal so: Wir� arbeiten an einer� Idee und versuchen dabei die neusten Entwicklungen zu berücksichtigen.� Ja, so einfach ist das. Völlig emotions- und schmerzlos (nein, wir haben schon auch Spaß).

Im Übrigen werden wir – falls wir irgendwann mal starten werden – zwar mit etwas webzwonulllastigem beginnen, aber dann ganz schnell viel webeinsnullkommanullzeugs andocken, da wir einen Gesamtprozess vor Augen haben. Ich habs jetzt mal nicht Vision genannt, sonst bekomme ich aufgrund meiner Beraterhistorie nur wieder böses Feedback.

Weitere Multiplikatoren

Für das Veröffentlichen unserer ersten offiziellen Stellenausschreibung möchten wir uns bei Andreas vom dittes.info.blog,� Robert von Basic Thinking (muss ich das überhaupt noch erwähnen) und Tim vom Planblog (für den Tip und das Posting) bedanken.

Unser Dank geht auch an Jörg Weisner von Job & Joy der über unser berichtet hat.

Wir brauchen Verstärkung!

Wir haben eine Million Ideen, von denen wir die meisten so schnell gar nicht realisieren können, da wir nicht genügend Kapazitäten haben. Damit wir künftig nicht mehr so lange warten müssen, suchen wir jetzt so schnell wie möglich alle IT-Gurus & -Newcomer dieser Welt. Ob mitten im Leben stehend oder als Praktikant/in ist uns erst mal egal. Hauptsache die Skills und der Nasenfaktor (nein, den kann man nicht ausrechnen) stimmt:

Da sich die Aufgaben täglich ändern, gibt es auch keine präzise Stellenbeschreibung (wir sind hier ja schließlich nicht beim Daimler – so sagt man das hier im Schwabenland). Die nachfolgenden Punkte sind daher nur als erste Indikation gedacht (ausser den letzten drei):

  • Sehr gute Erfahrungen in der Entwicklung und dem Architekturdesign von skalierbaren Web-Applikationen
  • Sehr gute Kenntnisse in Skriptsprachen wie PHP5, Perl, Python
  • Sehr gute Kenntnisse in MySQL5
  • Gute Kenntnisse in der Verwaltung und Administration von Linux Server Systemen
  • Erfahrungen im Bereich IT Projektmanagement und Vendor Steuerung
  • Idealerweise bereits erste Erfahrungen im Bereich ecommerce
  • Schnelle Auffassungsgabe
  • Lust etwas zu bewegen
  • Belastbar, innovativ, kreativ und fähig sich schnell auf neue Situationen einzustellen
  • Keine Spaßbremse und dennoch Verantwortungsbewusstsein

Also, nicht lange überlegen (schon gar nicht über das Zielgehalt) sondern einfach mailen oder anrufen (0711-9355444 oder 0172-7471725).

Ach ja, solltet ihr noch über ein paar Doktortitel oder MBAs verfügen, dann bitte her damit. Wir könnten nämlich noch welche für unsere Visitenkarten gebrauchen ;-) Das gleiche gilt auch für die siebzehn Fremdsprachen, die natürlich obligatorisch sind!

Danke auch an…

Unser Dank für einen netten Bericht geht auch an den Best-Practice-Business-Blog und Peter Schink von Blog Age.

Ist das aufregend

Das ist ja alles schon sehr aufregend, wenn auf einmal soviel positiver Wirbel um das eigene Projekt gemacht wird. Klar, wir freuen uns um jeden Beitrag und finden es klasse, dass wir von den unterschiedlichsten Stellen Mut zu gesprochen bekommen.

Das tut wirklich gut und gibt Kraft, die wir gut gebrauchen können.

Ich will mich an dieser Stelle aber auch gleich bei den drei Blogs bedanken, die in den letzten Tagen über uns berichtet haben. Unser Dank gilt zum einen Joch Krisch von Exciting Commerce, Robert Basic von Basic Thinking und Klaus-Martin-Mayer vom Besserwerberblog.

Danke auch an alle, die sich als Beta Tester angeboten haben.

Ein Tolles Gefühl, ein tolles Gefühl!

Robert Basic was here – Blog-Nachhilfe

Ja, genau der Robert von Basic Thinking. Richtig, Deutschlands-Top-Blogger (die nennen sich glaube ich A-Blogger). Ob wir den nicht aufgeregt waren? Bestimmt, aber wir hatten keine Zeit darüber nachzudenken ;-)

Jetzt mal im Ernst. Am Dienstag diese Woche hatten wir Rob in unser Büro eingeladen. Nein, wir wollten ihn nicht bestechen (obwohl wir darüber nachgedacht hatten). Es ging schlicht und einfach um Blog-Nachhilfe. Blog-Nachhilfe? Richtig! Bis dato bloggen wir ja eher nach unserer persönlichen Gefühlslage und ohne jegliche Ahnung, ob das überhaupt sinnvoll ist bzw. jemanden interessiert (Ok, ein bisserl Feedback hatten wir natürlich schon bekommen). Wir haben uns dann spontan entschieden, Robert zu fragen, ob er sich den nicht vorstellen könnte uns ein wenig zu coachen.� Netterweise hatte er sich auch genau so spontan bereit erklärt.

Die richtigen Inhalte

Ziel der Nachhilfe war neben dem Feedback auch die Definition von Sinn und Zweck unseres Blogs. Da wir ja alle eine gewisse Beratungshistorie vorweisen, wollten wir auch so richtig professionell über die Blogging-Strategien in den unterschiedlichen Phasen von edelight sprechen. Blödsinn, den so etwas verläuft natürlich generisch! Aber gut, dass wir darüber gesprochen haben ;-) � So war auch ein wesentliches Learing für uns, dass es eigentlich egal ist, was und worüber wir schreiben. Es muss einfach nur zu uns passen und ehrlich sein.

Der richtige Blog-Name

Ein wunder Punkt war übrigens der Name unseres Blogs. Unter Keyword-Gesichtspunkten ist blogdelight� natürlich ziemlich bescheiden. Es kommt ja schließlich nicht mal ansatzweise das Wort Geschenke (oder ähnliches) vor. Das wussten wir natürlich schon, hatten uns aber geweigert, da wir kein reiner Geschenkeblog sind bzw. sein wollen, sondern auch über unser Start-up berichten. Würden wir das Kind also Geschenke-Blog oder ähnlich nennen, besteht die Gefahr, dass wir die Zielgruppe verfehlen – so unsere Meinung. Robert hat uns für diesen Punkt noch einmal stark sensibilisiert, so dass wir jetzt über einen Namenswechsel nachdenken.

Die Blogger-Gemeinde

Ein weiterer wichtiger Punkt war auch� unser bevorstehender Launch. Hierfür wollten wir natürlich wissen, welche Blogger als Beta-Tester bzw. als Multiplikatoren geeignet sind und wie wir diese am besten kontaktieren, um nicht zur� neuen Spam-Company zu mutieren. Rob ist dann mal geschwind mit uns die Deutschen Blogcharts durchgegangen und hat uns entsprechende Empfehlungen gegeben.

Learnings

Wirklich dutzende. Der Tag war wirklich sehr aufschlussreich und empfehlenswert (ja, das ist jetzt bewusste Werbung!).

About Robert Basic

Rob ist ein sympathischer und lockerer Typ, der uns auch gleich zum Essen (Döner) eingeladen hat (weil er zu spät kam). Er hat Ahnung von was er spricht und sehr unkompliziert im Umgang (Mist, das hört sich fast schon wie ein Gutachten eines Personalberaters an).

Es war ausserdem auch super lustig, einen virtuellen Blogger mal in der Realität kennen zu lernen und wir freuen uns, auf das nächste Mal!

Der Winter naht – Geschenkidee für Romantiker

oder einfach nur zum Marshmallows rösten ;-)

Geschenkidee: Offene Feuerstelle – Geniol Fireplace

lagerfeuer-geniolAls ich diese schöne Feuerstelle von Geniol gesehen habe, da kam in mir so richtig die Pfadfinderromantik auf, obwohl ich niemals Pfadfinder war. Schon verrückt. Am Abend schön im Kreise seiner Liebsten um das Lagerfeuer sitzen, die Gitarre rausholen und ein paar Lieder aus besseren Tagen schmettern, wie romantisch. Na ja, in der Großstadt ist das aber einfach nicht drin und ein offenes Lagerfeuer außerhalb des Kamins in einer Mietwohnung kann auch schnell mal zu Meinungsverschiedenheiten mit der Nachbarschaft führen. Da hat die Firma Geniol quasi genial mitgedacht und zeigt ein Herz für die Pyromanen aus der Großstadt, die keinen eigenen Kamin besitzen und trotzdem nicht auf ihre frisch gerösteten Marshmallows verzichten möchten. Die 100 cm hohe Säule aus Glas kann an jedem Ort aufgestellt werden, ganz gleich ob in der Wohnung oder im Garten. Der brennende Zylinder von Geniol verzichtet allerdings auf Holz und setzt auf eine brennbare Paste, die auch den Vorteil hat, dass es keine Rauchentwicklung gibt. Die Paste befindet sich sicher in einer Schale aus Stahl, die im Inneren der Säule befestigt ist. Ganz billig ist das Flämmchen in der Glasröhre nicht: rund 1.500 Euro muss man für den Geniol Fireplace Edition – Majestic light auf den Tisch legen.

via ausgefallene-ideen

Wir alle sind Models

Das Video kursiert schon seit einigen Tagen im Netz. Jetzt, da es auch noch mit viralen Marketing in Verbindung gebracht wird, muss ich es nun auch in unserem Blog veröffentlichen.

Aus meiner Sicht ist es faszinierend und erschreckend zu gleich. Warum? Faszinierend finde ich es, da es allen nicht perfekt aussehenden Menschen wohl Mut zu sprechen soll, erschreckend, da es deutlich macht, wie stark wir uns der Realität in gewissen Bereichen entziehen.

Medium: sevenload.de
Link: sevenload.deDen interessanten Kommentar zu diesem Video, im Kontext virales Marketing, gibt es zum Video bei public.beta.

Mut zur Finanzierung

Das Wetter ist heute so gut, dass ich mal ein paar Zeilen über den kleinen K(r)ampf bezüglich unserer Finanzierung (Fördermittel) schreiben werde.

Am Freitag den 13.10.06 hatten wir ja seitens unserer� Hausbank signalisiert bekommen, dass es eine Zusage der Bürgschaftsbank gibt. Diese war nötig, da die Hausbank die Finanzierung sonst nicht durchgeführt hätte, da es um einen niedrigen sechsstelligen Euro-Betrag geht (im Prinzip sprechen wir über die Finanzierung der Seed-Phase).

Ich kann euch sagen, aber an diesem Tag waren wir wirklich erleichtert. Insbesondere, da sich der Entscheidungsprozess mittlerweile um mehrere Wochen verzögert hatte und wir so langsam echte Bauchschmerzen bekamen. Hatten wir uns vielleicht übernommen und war es nicht doch zu riskant, bereits ohne die Zusage loszulegen? Was machen wir jetzt mit den ganzen Rechnungen, etc. All das waren die Fragen, die uns in diesen Tagen wirklich beschäftigt haben. Glaubt mir, dass führte zu der ein oder anderen schlaflosen Minute.

Mittlerweile sind wir durch die Zusage allerdings wieder etwas relaxter – auch wenn wir noch nicht alle Details kennen. Nachdem wir mit dem ein oder anderen Branchen-Insider gesprochen haben, scheinen wir auch gleichzeitig zu den wenigen Internet-Start-ups zu gehören, die es überhaupt geschafft haben, an öffentliche Fördermittel zu gelangen. Zu oft hat man uns im Vorfeld auch davon abgeraten, diesen Weg überhaupt zu gehen, da die Chancen eigentlich gegen Null tendieren.

Ich möchte daher an dieser Stelle allen Mut zu reden, die sich vor oder gar in der gleichen Situation befinden. Gerne bieten wir Betroffenen und Interessierten auch unsere� Unterstützung an – allerdings keine finanzielle, da wir uns das� nicht leisten können� ;-) Fragt uns also, wenn ihr Fördermittel oder Standard-Kredite beantragt oder andere Fragen Rund um das Thema Gründung habt.

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