Ich habe lange überlegt, ob ich das jetzt schreiben soll oder nicht. Warum? Naja, weil es vielleicht noch zu früh ist und, und, und! Was soll der Gedankengang überhaupt. Wir wollen offen kommunizieren und dazu gehören nun mal auch solche Informationen.
Worum geht es eigentlich? Ach ja. Nachdem in den letzten Tagen / Wochen der ein oder andere Bericht über uns geschrieben wurde, bekamen wir die ersten unverbindlichen Anfragen seitens potentieller Kapitalgeber. Darauf aufbauend, finden in den nächsten Tag die ersten “Wir lernen uns kennen-Gespräche” statt.
Obwohl die Telefongespräche mit den meisten ganz interessant verliefen, bin ich ehrrlich gesagt etwas indifferent, ob der Zeitpunkt für solche Gespräche noch nicht zu früh ist, da wir derzeit wirklich extrem Land unter sind. Warum ich es dann doch mache? Ganz einfach. Erst mal um Feedback zu bekommen (Feedback ist unbezahlbar) und um gleichzeitig jetzt die ersten Schritte in eine potentielle Partnerschaft zu gehen (ich glaube das heißt anders, aber egal). Ein Finanzierungsprozess kann sich über 3-6 Monate hinziehen. D.h. wir müssten jetzt starten, um im zweiten Quartal 2007 entsprechende Ergebnisse vorliegen zu haben.
Da wir mit den Fördermitteln (durch den langen Prozess) ja fast schon einen Engpass hatten, werden wir diesmal also etwas früher starten. Eines haben wir in den letzen Wochen gelernt. Wenn du alles immer nur sequentiell angehst, dann dauert alles viel zu lange (i.d.R. deutlich länger als geplant). Auch wenn das Risiko höher ist, musst du manchmal mit Dingen beginnen, die eigentlich noch gar nicht notwendig sind und wo es manchmal deutlich sicherer wäre, damit noch etwas zu warten.
Als ich diese schöne Feuerstelle von Geniol gesehen habe, da kam in mir so richtig die Pfadfinderromantik auf, obwohl ich niemals Pfadfinder war. Schon verrückt. Am Abend schön im Kreise seiner Liebsten um das Lagerfeuer sitzen, die Gitarre rausholen und ein paar Lieder aus besseren Tagen schmettern, wie romantisch. Na ja, in der Großstadt ist das aber einfach nicht drin und ein offenes Lagerfeuer außerhalb des Kamins in einer Mietwohnung kann auch schnell mal zu Meinungsverschiedenheiten mit der Nachbarschaft führen. Da hat die Firma Geniol quasi genial mitgedacht und zeigt ein Herz für die Pyromanen aus der Großstadt, die keinen eigenen Kamin besitzen und trotzdem nicht auf ihre frisch gerösteten Marshmallows verzichten möchten. Die 100 cm hohe Säule aus Glas kann an jedem Ort aufgestellt werden, ganz gleich ob in der Wohnung oder im Garten. Der brennende Zylinder von Geniol verzichtet allerdings auf Holz und setzt auf eine brennbare Paste, die auch den Vorteil hat, dass es keine Rauchentwicklung gibt. Die Paste befindet sich sicher in einer Schale aus Stahl, die im Inneren der Säule befestigt ist. Ganz billig ist das Flämmchen in der Glasröhre nicht: rund 1.500 Euro muss man für den 


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