Am Samstag erreichte mich eine Nachricht von Philipp Schilling, seinerseits Gründer von yieeha. Er bat mich einen Kommentar zum folgenden anonymen Nutzerkommentar auf dem yieeha-blog zu schreiben, indem yieeha u.a. vorgeworfen wird, von edelight und dealjaeger zu kopieren:
http://yieeha.blogspot.com/2007/03/goodbye-beta-say-hello-togamma.html
Das mache ich sehr gerne, da wir der Meinung sind, dass StartUps zusammenhalten sollten.
Einen solchen Kommentar halte ich für wenig konstruktiv und selbst wenn er inhaltlich korrekt ist, dann empfehle ich die direkte Ansprache per Mail und nicht im Blog. Sollte es aber unbedingt im Blog diskutiert werden, dann aber nicht Anonym, da dies nicht wirklich fair und m.E. ein Zeichen von Schwäche ist.
Grundsätzlich ist das Kritisieren von StartUps ja immer relativ einfach, da wir ja alle nur Ruhm und Reichtum anstreben
Wenn man allerdings bei den meisten StartUps hinter die Kulissen schaut, dann wird oft sehr schnell klar, dass auch eine Menge Herzblut und Leidenschaft investiert wird. Bei all den neuen Aufgaben und Herausforderungen kommt es ferner immer wieder zu Fehlern oder unglücklichen Handlungen (was ich jetzt nicht auf den aktuellen Fall beziehe). Man darf gerne glauben, dass man sich dann selbst am meisten darüber aufregt und es keinem weiteren undifferenziertem Feedback bedarf.
Ein Feedback - wie im Falle von Yieeha - ist daher nicht nur feige (da Anonym), sondern auch unfair, da es vor allem die Menschen trifft (denen man nicht zwangsläufig böses unterstellen muss, nur weil sie ein neuartiges Konzept verfolgen), die hinter den Kulissen schuften.
Heute möchte ich unsere beiden neuen Mitstreiter Olga und Henri offiziell bei edelight begrüßen.
Olga wird uns in den Bereichen Design und Entwicklung verstärken, Henri im Bereich Business Development.
Liebe Olga, Lieber Henri,
herzlich Willkommen an Board. Ich freue mich auf eure Mitarbeit und wünsche Euch beiden einen guten Start in die Welt des Social Shoppings.
Wir sind die Superstars 
Nein, wir werden jetzt nicht größenwahnsinnig, aber nachdem letzte Woche das Drehbuch besprochen wurde, kam gestern das Kamerateam und hat mit uns den Film für die Preisverleihung des Deutschen Gründerpreises gedreht. Ich bzw. wir müssen gestehen, dass die Aufnahmen ganz schön anstrengend waren. Es geht letztlich nur um knapp 3 Minuten Filmmaterial, aber die Aufnahmen haben ca. 5 Std. gedauert.
Ich werde zwar künftig immer noch keine Daily-Soaps anschauen, habe aber etwas mehr Respekt vor deren Leistung.
Wir sind ja eigentlich ein sehr unkompliziertes Team (Selbstreflektion) und sehr umgänglich, was Bewerbungen und Vorstellungsgespräche betrifft. Was mich aber echt nervt ist die Tatsache, dass sich bei uns Menschen melden oder gar zum Gespräch kommen und sich noch nicht mal die Plattform angeschaut haben.
Hallo? Ist das etwa zu viel verlangt? Sind wir vielleicht unreflektiert oder realitätsfremd?
Tja, es gibt nicht nur gute Nachrichten zu berichten. Beim Wettbewerb Cyberone haben wir laut Beurteilung wohl überdurchschnittlich performt (lt. Punktesystem), für eine Platzierung unter den Top-Teams hat es dann aber doch nicht gereicht.
Nein, das ist mir nicht egal. Ich muss schon zugeben, dass mich so etwas schon wurmt.
Ich finde übrigens das relativ detaillierte schriftliche Feedback ganz hilfreich - wenn es auch sehr aggregiert dargestellt wird.
Grundsätzlich kann ich die Teilnahme an derartigen Wettbewerbenn nur empfehlen. Ich glaube zwar nicht, dass diese für die Zukunft eines StartUps entscheiden sind, hilfreich aber in jedem Fall. Zum einen bekommen die Gewinner kostenlose PR (die zwar nicht immer zielgruppenorientiert ist) und zum anderen hilft die Einreichung der Bewerbung auch, die eigenen Ideen erneut zu reflektieren und entsprechend weiter zu entwickeln. Der Aufwand für die Teilnahme an einem solchen Wettbewerb sollte allerdings nicht unterschätzt werden.
Da habe ich am Freitag noch groß berichtet, dass wir nicht so wirklich wissen, wie es beim Deutschen Gründerpreis denn eigentlich weitergeht und prompt erhalte ich einen Anruf, dass heute gerne ein Kamerateam vorbei kommen möchte.
Nein, wir wissen noch immer nicht, welche Platzierung wir innerhalb der ersten fünf Teams haben (die Jury hat allerdings schon getagt). Unser letzter Stand ist noch immer, dass von den ersten drei platzierten Teams ein Film gedreht wird.
Nun gut, ich bin ein wenig abergläubisch und werde mich jetzt mal noch nicht freuen, sondern lieber unser Büro aufräumen 
war gut und hat Spass gemacht.
Wie so oft, hat mich allerdings die IT versucht etwas zu challengen, da mein ThinkPad meinen Fingerprint nicht mehr akzeptiert hat. Da stand ich nun, alle Blicke auf mich gerichtet und ich kann mich an meinem eigenen Rechner nicht einloggen. Zum totlachen! Ok, in dem Moment fand ich das nur bedingt lustig.
Naja, Tassilo hat mir dann ca. 20 Sekunden Luft verschafft und die restlichen Sekunden (die ich für einen Reboot benötigte) habe ich dann mit ein wenig heißer Luft Vorstellung und Einführung überwunden.
Mal schauen, ob uns das den Titel gekostet hat. Interessant wird vor allem sein, wie die Jury (ca. 20 Personen) das Thema Web 2.0 reflektiert. Ich hatte nicht bei allen Anwesenden das Gefühl, dass dieses Thema so geläufig war
Am 17.04. ist dann die Preisverleihung. Wann wir informiert werden, wissen wir ehrlich gesagt gar nicht. Was es zu gewinnen gibt, eigentlich auch nicht. Wir wissen nur, dass von den ersten drei ein Film gedreht wird.
So far.
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