So, jetzt haben wir heute also die ersten Beta-Tester auf unser Projekt losgelassen. Die Ersten Feedbacks sind sogar schon eingegangen.
Vor dem versenden der Einladung waren wir ja fast ein wenig geneigt, erst mal zu erklären was alles noch nicht optimal funktioniert, haben dann aber darauf verzichtet (oh Selbstvertrauen, wo bist du). Anstatt dessen, haben wir dargestellt, an welchen größeren Baustellen wir derzeit noch arbeiten, d.h. welche Features als nächstes offiziell freigegeben werden.
Warum wollten wir aber zuerst erklären was nicht funktioniert? Ganz klar. Das war die latente Angst, von den Testern zerrissen zu werden. Vor allem, da es um unser Projekt mittlerweile eine gewissen Erwartungshaltung gibt. Wir haben widerstanden und sind offen für jegliche konstruktive Kritik (was bleibt uns jetzt auch anderes übrig).
Mit solchen Projekten wird man nie wirklich zu Ende sein und somit müssten wir uns vermutlich immer entschuldigen, warum dieses und jenes nicht funktioniert usw.
Im Übrigen hat man uns von allen Seiten empfohlen, so früh wie möglich zu launchen. Solange keine sicherheitskritischen Bugs existieren, so what. Naja, dass haben wir uns nicht ganz getraut. Offen gesagt, sind wir auch jetzt noch indifferent, ob der jetzige Stand zum launchen reicht. Nur wann ist der richtige Zeitpunkt? Das kann leider niemand beantworten. Drum sind wir jetzt raus.
Ab jetzt ist es wohl kein Spielchen mehr. Ich habe soeben die ersten Beta-Testing-Einladungen rausgeschickt. Es handelt sich dabei zuerst um eine handvoll Personen. Die nächsten werden folgen.
Ich muss gestehen, ich bin wirklich sehr gespannt, was jetzt passieren wird!
Bitte? Werden die Jungs von edelight jetzt größenwahnsinnig über Google zu berichten? Nein!
Als Nutzer von Google Analytics sind wir nur etwas verwundert, dass wir ausgerechnet für Baden-Württemberg keine differenzierte Anzeige der geografischen Standorte (auf Stadtebene) unserer Nutzer bekommen. Vielleicht haben wir auch was falsch gemacht (glaube ich aber nicht, da wir diese Info für alle anderen Bundesländer bekommen).
Aber wie sagt man in Baden-Württemberg so schön: “Einem geschenkten Gaul, schaut man nicht ins Maul” (ist das wirklich aus B-W?)!
Mal ganz ehrlich, aber da muss man erst mal drauf kommen (wobei ich früher ähnliche Probleme mit meinem Käfer hatte).
Vanilla Ice Cream that puzzled General Motors!
I received a mail from one of my friends about a peculiar, interesting and funky incident happened to General Motors. Here it goes.
Never underestimate your Clients’ Complaint, no matter how funny it might seem! This is a real story that happened between the customer of General Motors and its Customer-Care Executive. Read on…
A complaint was received by the Pontiac Division of General Motors:
This is the second time I have written to you, and I don’t blame you for not answering me, because I sounded crazy, but it is a fact that we have a tradition in our family of Ice-Cream for dessert after dinner each night, but the kind of ice cream varies so, every night, after we’ve eaten, the whole family votes on which kind of ice cream we should have and I drive down to the store to get it. It’s also a fact that I recently purchased a new Pontiac and since then my trips to the store have created a problem…..
You see, every time I buy a vanilla ice-cream, when I start back from the store my car won’t start. If I get any other kind of ice cream, the car starts just fine. I want you to know I’m serious about this question, no matter how silly it sounds “What is there about a Pontiac that makes it not start when I get vanilla ice cream, and easy to start whenever I get any other kind?” The Pontiac President was understandably skeptical about the letter, but sent an Engineer to check it out anyway.
The latter was surprised to be greeted by a successful, obviously well educated man in a fine neighborhood. He had arranged to meet the man just after dinner time, so the two hopped into the car and drove to the ice cream store. It was vanilla ice cream that night and, sure enough, after they came back to the car, it wouldn’t start.
The Engineer returned for three more nights. The first night, they got chocolate. The car started. The second night, he got strawberry. The car started. The third night he ordered vanilla. The car failed to start.
Now the engineer, being a logical man, refused to believe that this man’s car was allergic to vanilla ice cream. He arranged, therefore, to continue his visits for as long as it took to solve the problem. And toward this end he began to take notes: He jotted down all sorts of data: time of day, type of gas uses, time to drive back and forth etc.
In a short time, he had a clue: the man took less time to buy vanilla than any other flavor. Why? The answer was in the layout of the store. Vanilla, being the most popular flavor, was in a separate case at the front of the store for quick pickup. All the other flavors were kept in the back of the store at a different counter where it took considerably longer to check out the flavor.
Now, the question for the Engineer was why the car wouldn’t start when it took less time. Eureka – Time was now the problem – not the vanilla ice cream!!!! The engineer quickly came up with the answer: “vapor lock”.
It was happening every night; but the extra time taken to get the other flavors allowed the engine to cool down sufficiently to start. When the man got vanilla, the engine was still too hot for the vapor lock to dissipate.
Even crazy looking problems are sometimes real and all problems seem to be simple only when we find the solution, with cool thinking.
Hatte ich vor kurzem doch berichtet, dass wir gemäß unserer Kaffeezubereitung, kein richtiges Start-up sind, so möchte ich heute einen ersten Fortschrittsbericht melden.
Dürfen wir vorstellen:
Ok, es ist noch keine Vollautomatische Maschine (früher sagte man “eierlegendewollmilchsau”). Wir müssen die Tasse noch immer zur Maschine bringen, einen Knopf zum starten und zum beenden des Prozesses nutzen, um dann – auch wieder manuell – den Kaffee zu konsumieren.
Aber, er schmeckt und es geht schnell. Mein bzw. unser Dank geht an Arne, der uns den Tipp für das Nespresso-System gab! Wir haben auch prompt die günstigste Variante gekauft (ja, wir finanzieren uns halt noch selbst ) und es ist gut vorstellbar, dass wir damit zufrieden sein werden.
Ok, die original Überschrift lautet: “Deutschland bleibt Wachstumsmotor für Euro-Zone” und stammt von Reuters (ich bin ja schließlich kein Dieb).
Aber auch wir sind ein wenig für den Aufschwung verantworlich (ok, ist vielleicht etwas übertrieben), da wir derzeit kräftig investieren. Wir investieren sogar so viel, dass jetzt eine Vorsteuerprüfung seitens des Finanzamtes ansteht. Warum? Ganz einfach. Dadurch dass wir derzeit primär investieren und fast keine Umsätze generieren, bekommen wir jeden Monat die gezahlte Vorsteuer vom Finanzamt zurück (per Umsatzsteuer-Voranmeldung).
Jetzt, wo wir dieses Spielchen (welches eigentlich keins ist), bereits ein paar Monate treiben, will das Finanzamt wohl wissen, ob das alles rechtens ist. Keine Angst, es handelt sich laut unserem Steuerberater um eine ganz normale Routineprüfung und nicht um Verbrechensbekämpfung (oder wollte er uns vielleicht nur Mut zu reden?).
Was wir jetzt machen müssen? Wir ordnen alle Belege und dokumentieren sauber (derzeit noch in Excel), welche Ausgaben wir im Zeitraum Februar bis Oktober hatten. Auch wenn wir noch ein kleines Start-up-Firmchen sind, so kostet uns der Spass mindesten ein Tag Arbeit. Was in dieser Phase nicht wirklich optimal ist – aber so isses halt.
In den letzten Tagen hatten doch tatsächlich vermehrt andere Gründer mit uns Kontakt aufgenommen. Dabei konnten wir uns teilweise gegenseitig mit wichtigen Infos befruchten (ich mag dieses Wort nicht, mir fällt allerdings kein besseres ein).
Was ich damit sagen will? Redet über eure Ideen und / oder euer Vorhaben. Nur dann werdet ihr geholfen (sind nicht alles ein wenig blub). Obige Gespräche hätte es nie gegeben, wenn wir nicht über unser Start-up bloggen würden. Nur paranoid im Keller zu sitzen und zu hoffen, dass niemand von eurer Idee erfährt ist unnötig und bringt euch nicht weiter. Es kommt in der Regel nämlich nicht auf die Idee, sondern auf die Umsetzung an (und dabei insbesondere auf das Team)!
Jaja, das sagen sie doch alle. Richtig. Ich habe mir mal erlaubt (im Rahmen meiner MBA-Thesis) die Erfolgsfaktoren erfolgreicher Gründungen zu untersuchen (in einer Meta-Studie mit Fokus E-Business). Dabei kann ich die These, dass das Umsetzungsteam (manchmal auch ganz wichtig Management genannt) von elementarer Bedeutung ist, nur bestätigen bzw. bekräftigen (hoffentlich gehören wir auch dazu).
Also, quatscht so viel wie möglich mit Gott und der Welt über alles was euch beschäftigt. Holt euch von allen (und zwar wirklich von allen) Feedback ein (und verlasst am besten noch heute euren Keller, das hat uns auch gut getan).
Gestern war ich in München und hatte ein sehr angenehmes Gespräch mit einem Mitarbeiter eines Venture Capital-Unternehmens. Der Kontakt entstand im Zuge der Berichterstattung über unseren bevorstehenden Launch.
Vorab: Nein, man wird keine X-Millionen völlig unreflektiert in unser Projekt investieren, nur weil wir im Kontext des Web 2.0 erwähnt wurden (obwohl ich das natürlich schade finde).
Feedback ist unbezahlbar
Es war wieder extrem spannend, die eigenen Ideen zu diskutieren uns sich gleichzeitig mit guten Fragen herausfordern (neudeutsch: challengen) zu lassen. Es ist natürlich immer angenehm, wenn einem der Gesprächspartner positives Feedback gibt (hoffentlich nicht nur aus Höflichkeit) und man nicht gleich als alles Besserwissender MBAler (ja, ich bin einer) gleich vor die Tür gesetzt wird.
Der Kunde entscheidet, nicht das Web 2.0
Auch schön, wenn man mit einem Geschäftskonzept ankommt, dass es so bis dato noch nicht gibt. Das hat aber auch den Nachteil, dass wir jetzt noch viel stärker beweisen müssen, dass sich auch Kunden begeistern lassen und wir es natürlich auch noch schaffen, möglichst hohe Switching-Barriers (altdeutsch: Wechselbarrieren) aufzubauen, d.h. Kundenloyalität zu schaffen. Mal abgesehen vom funktionierenden Ertragsmodell.
In Summe sind wir jetzt so verblieben, dass wir in den nächsten Wochen beweisen müssen, dass unser Angebot genutzt wird. Hierfür wäre es unter Umständen sinnvoll, auf einen Finanzier zurückzugreifen, der sich stärker auf die Seed-Phase konzentriert.
Die richtige Finanzierungsphase
Bitte? Auf die Seed-Phase konzentrieren? Ja, die meisten VCs haben sich auf bestimmte Finanzierungsphasen konzentriert, da diese auch mit dem Investitionsvolumen korrelieren. Wir befinden uns eben gerade in der Seed-Phase. Das VC-Unternehmen von gestern, konzentriert sich hingegen sehr stark auf die Phasen Start-up und später. Entsprechend höher sind deren Investitionsvolumina.
Beispielsweise investiert man in der Seed-Phase und davor i.d.R. zwischen 0,5 und 2 Mio. Euro, während man danach eher bei 2 Mio. Euro anfängt (das sind alles nur Schätzwerte, und wir alles wissen, dass Ausnahmen die Regel sind). So kommt es auch, dass in der Seed-Phase sehr oft Business-Angels engagiert sind, da “kleinere” Beträge eher von Privatinvestoren getragen werden.
Learings
Man kann nie genug solcher Gespräche führen, da man immer wieder neue Fragen gestellt bekommt. Es ist wie bei Vorstellungsgesprächen – Übung macht den Meister. Entsprechend sollte man auch nicht sofort bei den TOP-Investoren vorstellig werden, da die einen i.d.R. auseinander nehmen werden. So haben wir bereits Anfang 2006 die ersten Feedback-Schleifen gedreht und uns blaue Augen eingeholt. Damals ging es allerdings um nichts, denn wir wollten nur wissen, was man von unserem Konzept hält.
Finanzierung der Frühphasenentwicklung eines Unternehmens, beginnend von der Finanzierung der Konzeption bis zum Start der Produktion und Vermarktung.
Start-Up Financing
Gründungsfinanzierung. Das betreffende Unternehmen befindet sich in der Gründungsphase, im Aufbau oder seit kurzem im Geschäft und hat seine Produkte noch nicht oder nicht in größerem Umfang vermarktet
Seed Capital
(Venture Capital)
Finanzierung der Ausreifung und Umsetzung einer Idee in verwertbare Resultate bis hin zum Prototypprodukt, auf dessen Basis ein Geschäftskonzept für ein zu gründendes Unternehmen erstellt wird
Start-up
(Venture Capital)
Das Unternehmen befindet sich in der Gründungsphase, im Aufbau oder seit kurzem im Geschäft und hat seine Produkte noch nicht oder nicht in größerem Umfang vermarktet
Expansion
Das Unternehmen hat den Break-even-point erreicht oder erwirtschaftet Gewinne. Die Geldmittel werden zur Finanzierung von zusätzlichen Produktionskapazitäten, für Produktdiversifikation oder zur Marktausweitung verwendet
Bridge Financing
Überbrückungsfinanzierung. Finanzielle Mittel, die einem Unternehmen zur Vorbereitung des Börsengangs vor allem mit dem Ziel der Verbesserung der Eigenkapitalquote zur Verfügung gestellt werden
Management Buy-out
Übernahme eines Unternehmens durch das vorhandene Management
Management Buy-in
Übernahme eines Unternehmens durch ein externes Management
Later Stage Financing
Spätphasenfinanzierung. Finanzierung der Expansion, Übernahme, Überbrückung etc. bei etablierten mittelständischen Unternehmen
Turnaround
Finanzierung eines Unternehmens, das sich nach Überwindung von Schwierigkeiten (z.B. Absatzprobleme) im Rahmen einer Sanierung wieder aufwärts entwickeln soll
1. Ich komme ins Büro und will mir ein Milchkaffee machen:
Da wir noch keine vernünftige Maschine haben, hat mir Sabine extra Milchkaffeepulver gekauft. Ich koche mir das Wasser und lese mir die Beschreibung durch und baue gemäß dieser eine gewisse Erwartungshaltung auf. Und dann? Ich will nicht übertreiben, aber so etwas Schlechtes habe ich schon lange nicht mehr getrunken.
2. Ich schreibe eine wichtige Mail und versende diese:
an die falsche Email-Adresse. Was für ein tolles Gefühl.
3. Ich fahre zu Ikea:
um mich wegen der Email abzulenken und für etwas Ordnung im Büro zu sorgen. Ich vergesse die Türen für den Schrank zu kaufen und kann somit nicht zu Ende schrauben.
4. Ich gehe aufs WC:
und der Aufsatz bricht zusammen.
Klar, das hätte alles nicht passieren müssen, wenn:
1. Ich endlich eine vernünftige Kaffeemaschine kaufen würde.
2. Ich nicht zu viele Baustellen gleichzeitig bearbeiten würde (Männer sind nun mal nicht multitaskingfähig).
3. IKEA-Sindelfingen den SB-Bereich nicht seit drei Tagen erweitert hätte, da ich zuvor die Ware aus dem Lager bekommen hätte (ich bin trotzdem schuld, ich weiß).
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