Ich blogge, also bin ich

Vermutlich wurde diese Überschrift schon tausendmal geschrieben (ich habe gerade nachgeschaut: 138.000x lt. Google).

Mir ging dieser Satz in den letzten Tagen immer wieder durch den Kopf. Keine Ahnung warum. Ich interpretiere es jetzt mal so, dass mein Unterbewusstsein sich so langsam mit meinen Blogging-Aktivitäten identifiziert, während es diese zuvor nur als egomanische Kinderei ansah ;-)

Vielleicht ist es auch der Druck gewesen, den wir gerade alle haben, da wir mit unserer Beta-Version zeitlich etwas im Verzug sind.

Neues von der Bewerberfront

Ich hatte ja vor kurzem berichtet, dass wir dringend Verstärkung suchen und wir jetzt selbst aktiv werden.

So geschehen. Wir haben also bei der Arbeitsagentur ein Stellengesuch platziert und gleichzeitig Bewerber mit viel versprechenden Profilen direkt kontaktiert. Ergänzend haben wir über Openbc/Xing regionale Web-Entwickler direkt angesprochen. Jetzt muss ich mal kurz schleimen (auch wenn ich es ernst mene), aber Openbc/Xing ist insbesondere für solche Kontakte perfekt geeignet (vielleicht kann ich jetzt günstiger ein paar Aktien zeichnen).

Die Qualität der bis dato entstanden Kontakte ist sehr unterschiedlich. Analog der Gehaltsansprüche, die zwischen 15.000,- und 50.000,- Euro pro Jahr liegen, sind auch die jeweiligen Qualifikationsprofile. Wobei hier die Gehaltsforderung nicht zwangsläufig mit der Qualifikation korreliert.

Eine interessante Erfahrung ist die, dass wir sehr wenig Bewerbungen von Akademikern bekommen. Die meisten Bewerbungen stammen von Fachinformatikern, die i.d.R. umgeschult worden sind (das ist jetzt ohne Wertung zu verstehen). Mich würde interessieren, ob das auch bei anderen Unternehmen in unserem Umfeld so ist?

Unabhängig davon, haben wir diese Woche bereits vier Gespräche geführt. Nächste Woche werden noch mal fünf weitere folgen. Bin gespannt, ob wir neue Mitstreiter finden werden.

Vergewaltigung von blogdelight

Keine Sorge, es ist nichts Ernsthaftes passiert. Ich wollte nur mal eine Marketer-Headline nutzen, da schließlich Freitag-Nachmittag ist.

Spass beiseite. Es geht eigentlich um das Thema Keywordoptimierung und die Folgen, die mich etwas unbefriedigt machen (inhaltlich unbefriedigt, um weiteren Diskussionen gleich entgegen zu wirken).

Strategy follows Structure

Nein, so habe ich es nicht gelernt, aber Google interessiert das ja nicht.
Keywordoptimierung? Robert hat uns den absolut berechtigten und sinnvollen Tipp gegeben, über den Namen unseres Blogs nachzudenken, da dieser so ziemlich gar nichts mit unseren Keywords zu tun hat. Das stimmt soweit. Jetzt lehne ich aber einen Blog-Namen wie z.B. Geschenkideenblog oder ähnliches ab. Erstens sind all diese Namen vermutlich eh schon vergeben (werde ich aber erst gar nicht prüfen) und zweitens, wollen wir über das Blog keine bzw. nicht nur Geschenkideen vermitteln, sondern viel mehr über unser Start-up erzählen.

Geschenkideen für die Zielgruppe?

Klar, wir stellen hin und wieder auch außergewöhnliche Geschenkideen vor und klar ist auch, dass unser eigentliches Projekt auch profitieren soll. Daher haben wir (eigentlich war ich der Übeltäter) jetzt einen Kompromiss eingeführt. Wir nennen das Blog jetzt einfach blogdelight – Geschenkideen eines Start-ups.

Hääh? Passt nicht? Ein wenig schon, oder? Egal. Wenn es uns in der Suchmaschinenpositionierung nichts bringt, dann wird es wieder gelöscht. Das gleiche gilt auch bei nachdringlichen Leserprotesten. Aber das wird nicht passieren, da ich ja nicht umsonst den Freitag-Nachmittag gewählt habe ;-)

Geschäftsjahr vs. Kalenderjahr

Gestern waren wir mal wieder bei unserem Steuerberater. Eine der Fragen war auch, auf welchen Zeitraum wir unser Geschäftsjahr legen wollen. Da wir die neue Gesellschaft vermutlich zum 01.01.07 gründen werden, liegt es ja eigentlich nah, das Geschäftsjahr vom 01.01.-31.12. zu bestimmen.

Weihnachten und Valentinstag als Gegenargument (Bitte?)

Jetzt haben wir uns aber (bis dato zumindest konzeptionell) allerdings dagegen entschieden. Wir werden den Zeitraum 01.07.-30.06. als Geschäftsjahr wählen. Warum? Als Hauptgrund wäre hierfür zu nennen, dass wir am Ende eines Kalenderjahres immer das größte “Schenk-Event” (auch Weihnachten genannt) und darauf folgend, dass zweitgrößte “Schenk-Event” (auch Valentinstag genannt) haben.

Wir wollen im Vorfeld dieser Events immer die komplette Organisation (ok, momentan sind wir nicht viele) auf diese Ereignisse ausrichten. Da darf niemand (auch nicht aus dem Finanzbereich) an irgendwas anderes denken. Würden wir allerdings den Jahresabschluss zum 31.12. durchführen, dann wäre das so nicht gewährleistet.

Eine “schöne” Bilanz als weiterer Grund (Jetzt drehen sie durch!)

Ein weiterer Grund ist auch, dass wir bis zum 30.06.07 die meisten Investitionen und die wenigsten Umsätze (in Relation) tätigen werden (hoffentlich werden wir überhaupt jemals Umsätze generieren). Das hat natürlich keine schöne Bilanz zur Folge. Daher können wir dann am 01.07.07 mit einem neuen Geschäftsjahr starten, dass dann vielleicht schon etwas aussagekräftiger ist.

So, jetzt bin ich mal auf andere Meinungen gespannt. Sind wir crazy oder sind unsere Gedanken nachvollziehbar?

Schöner Blindtext

Die meisten kennen Blindtexte. Insbesondere in der Zusammenarbeit mit unserer Agentur wurden in den ersten Entwürfen immer so genannte Blindtexte als Platzhalter genutzt. Die Texte klingen in etwas so “Weit hinten, hinter den Wortbergen, fern der Länder leben Blindtexte….” oder so “Abgeschieden wohnen Sie in Buchstabenhausen am Semantiksee…” oder so “Ein Bächlein namens Duden fließt durch ihren Ort und versorgt sie…”.

Ist ja ganz nett. Jetzt habe ich aber für alle Nutzer und Betroffenen (vielleicht auch Geschädigten) den ultimativen Blindtext bei Arne Völker, seinerseits Texter, gefunden. Nein, ich kenne ihn nicht, werde aber trotzdem Werbung für ihn machen (hoffentlich hat er nichts dagegeben).

Manchmal ist Text sogar schön, wenn er gar nicht viel aussagt. Obwohl: Kann man sich da sicher sein? Also: los geht’s.Ich bin Blindtext. Von Geburt an. Es hat lange gedauert, bis ich begriffen habe, was es bedeutet, ein blinder Text zu sein: Man macht keinen Sinn. Man wirkt hier und da aus dem Zusammenhang gerissen. Oft wird man gar nicht erst gelesen. Aber bin ich deshalb ein schlechter Text? Ich weiss, dass ich nie die Chance haben werde, im Stern zu erscheinen. Aber bin ich darum weniger wichtig? Ich bin blind! Aber ich bin gerne Text. Und sollten Sie mich jetzt tatsächlich zu Ende lesen, dann habe ich etwas geschafft, was den meisten normalen Texten nicht gelingt. Ich bin Blindtext. Von Geburt an. Es hat lange gedauert, bis ich begriffen habe, was es bedeutet, ein blinder Text zu sein: Man macht keinen Sinn. Man wirkt hier und da aus dem Zusammenhang gerissen. Oft wird man gar nicht erst gelesen. Aber bin ich deshalb ein schlechter Text? Ich weiss, dass ich nie die Chance haben werde, im Stern zu erscheinen. Aber bin ich darum weniger wichtig? Ich bin blind! Aber ich bin gerne Text. Und sollten Sie mich jetzt tatsächlich zu Ende lesen, dann habe ich etwas geschafft, was den meisten normalen Texten nicht gelingt.

via Arne Völker

Vom A wie Anwalt bis S wie Steuerberater

Gestern habe ich noch lange mit unserem Anwalt gesprochen. Dabei ging es um solch wesentliche Dinge wie deren benutzte Wartemelodie oder besser gesagt, Wartetext. Ok, aber das interessiert jetzt wohl wirklich niemanden.

Er hat mich anschließend dafür sensibilisiert, dass ich heute (jetzt gleich um 11 Uhr) mit unserem Steuerberater u.a. folgende Fragen klären sollte:

1. Ob wir uns eine beteiligungsidentische- oder eher eine Einheits-Gmbh & Co. KG wünschen?

2. Wie viel Kapitalkonten vorhanden sein sollten?

Gut dass wir jetzt gleich zum Steuerberater fahren, da ich mir zusammen mit meinem Sohn eigentlich eine Carrera-Bahn wünschen wollte und mir ein Kapitalkonto (natürlich mit viel Eigenkapital) eigentlich ausgereicht hätte ;-)

Ach ja, wir lassen uns übrigens von Carsten Ulbricht von Diem & Partner in Sachen Recht & Co. beraten. Carsten Ulbricht ist einer der wenigen Menschen, die sich u.a. auf Internetrecht spezialisiert haben. Das ist in unserem Fall gar nicht mal so übel. Ausserdem hat er schon mehr Web 2.0-Kongresse besucht als ich (jetzt sollte man wissen, dass er einen und ich keinen besucht habe).

Mal abgesehen von seinen fachlichen Schwerpunkten und Kompetenzen macht es auch Spass mit Ihm zu arbeiten (ja, wir sprechen von einem Anwalt). Spass ist für uns verdammt wichtig, insbesondere wenn es um so erotische Themen wie Recht & Steuern geht!

Unseren Steuerberater werde ich demnächst auch vorstellen (muss ihn aber der Höflichkeit wegen vorher noch fragen).

Usability. Ein Kampf mit Windmühlen?

Nein, keineswegs. Aber ich muss gestehen, dass wir gerade in diesem Bereich mitunter die meisten Baustellen haben werden. Insbesondere, da wir uns an keinem Wettbewerber so richtig orientieren können, wirkt dass ein oder andere Feature auf den ersten Blick etwas verwirrend. Das wissen wir und unsere Beta-Tester werden es uns vermutlich auch ganz dick aufs Brot schmieren.
Wir wissen es und machen nichts dagegen? Nein, wir warten nur ab, welche Vorschläge wir seitens unserer Beta-Tester bekommen werden und setzen diese dann hoffentlich um. Ausserdem gilt ja bekanntlich, dass die Selbsterkenntnis der erste Weg zur Besserung ist.

Also liebe Beta-Tester, wärmt euch bitte gut auf, denn es gibt viel zu tun.

Damit anderen diese Endlosbemühungen erspart bleiben, findet am 14. November der “World Usability Day” statt.

In zehn deutschen Städten wird am 14. November 2006 über nutzerfeindliche Produkte aufgeklärt und für mehr Benutzerfreundlichkeit geworben. Die bundesweiten Aktivitäten für mehr Gebrauchstauglichkeit finden im Rahmen des “World Usability Days” statt, der in diesem Jahr zum zweiten Mal zeitgleich als weltumspannender Aktionstag durchgeführt wird. Programmdetails unter: www.worldusabilityday.de

Endlich können wir abrechnen mit dem Alles-Sauger, der bei Feinstaub schlapp macht, mit der Internetseite von Lieschen Müller und mit dem Laden, in dem wir uns wohl nie zurechtfinden werden. Und was macht Ihr am 14. November? Endlich mal über die Sachen berichten, die so total benutzer-unfreundlich sind, dass sie dafür einen Preis bekommen könnten?

via Marketing-Blog

Sind wir eigentlich ein Startup?

Heute musste ich beim Kaffee machen (ja, den machen wir selbst und es kommt noch schlimmer) darüber nachdenken, ob wir den wirklich ein richtiges Startup sind. Warum? Mir fiel da nämlich mir ein netter Blogbeitrag von QypeVipes ein. Der ist zwar schon etwas älter aber trotzdem passend. Es geht um den Vergleich von “gesetzten” Unternehmen, den DotComs und Startups. Ein Vergleich wird anhand der Kaffeemaschine gezogen:

Kaffeemaschine:
Corporate:
Automat mit dünner Plörre
DotCom: Jura, neu
Startup: Jura aus Insolvenzverkauf

Gemessen an diesem Punkt muss ich leider zugeben, dass wir kein richtiges Startup sind.

Warum?

'Kaffee beim Startup' von ampe0011

Noch Fragen ;-)

An alle potentiellen Bewerber, Partner und sonstige Besucher: Wir arbeiten dran.

Markenanmeldung

Ein weiterer Schritt wäre getan. Wir haben “edelight” als Wortmarke anmelden lassen. Die Anmeldung erfolgt beim Deutschen Patent- und Markenamt in München. Die Anmeldegebühren belaufen sich auf 300,- Euro. Dabei sind drei Klassen inbegriffen. Jede weitere Klasse kostet 100,- Euro. Klassen bedeutet die Einstufung der Waren bzw. Dienstleistungen anhand vorgegebener Definitionen. D.h. in den von uns gewählten Klassen, darf kein weiteres Unternehmen den Namen “edelight” nutzen.

Warum wir das getan haben? Damit wir besser schlafen können (zumindest reden wir uns das jetzt ein).

Linktausch

noch Fragen?

via Schnutinger

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